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WÄRMEPUMPE

Wärmepumpe Stromverbrauch: Nicht nur auf die kWh schauen

Ob der Stromverbrauch einer Wärmepumpe plausibel ist, hängt vom Wärmebedarf des Gebäudes, der erzeugten Wärmemenge, Warmwasserbereitung, Systemtemperaturen und der Jahresarbeitszahl ab. Ein einzelner Stromwert reicht für die Bewertung deshalb nicht aus.

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Wärmebedarf und Stromverbrauch trennen

Ein Gebäude mit hohem Wärmebedarf kann trotz effizienter Wärmepumpe mehr Strom benötigen als ein sehr gut gedämmtes Gebäude. Verbrauch und Effizienz sind daher unterschiedliche Kennzahlen.

Jahresarbeitszahl als Effizienzkennzahl

Die Jahresarbeitszahl setzt die abgegebene Wärmemenge ins Verhältnis zum eingesetzten Strom. Für eine belastbare Auswertung sollten die betrachteten Energiemengen denselben Zeitraum und dieselben Systemgrenzen verwenden.

Warmwasser und Zusatzverbrauch berücksichtigen

Warmwasserbereitung, elektrische Zusatzheizung, Pumpen und weitere Verbraucher können die Strombilanz beeinflussen. Unterzähler helfen, diese Anteile sauber zu trennen.

Monatswerte statt nur Jahreswert

Monatliche Verläufe zeigen saisonale Spitzen, Veränderungen im Betrieb und mögliche Auffälligkeiten deutlich besser als ein einzelner Jahresverbrauch.

Häufige Fragen

Das Wichtigste kurz erklärt

Ist ein hoher Stromverbrauch automatisch ein Zeichen für eine schlechte Wärmepumpe?

Nein. Zuerst muss geprüft werden, wie viel Wärme das Gebäude benötigt und wie viel Wärme die Anlage tatsächlich bereitstellt. Erst danach lässt sich die Effizienz sinnvoll beurteilen.

Was brauche ich zur Berechnung der JAZ?

Für denselben Zeitraum werden die von der Wärmepumpe abgegebene Wärmemenge und der dafür eingesetzte Strom benötigt.

Kann BauPlausibel Unterzähler berücksichtigen?

Ja. Das Energiedashboard ist darauf ausgelegt, Teilverbräuche wie den Wärmepumpenstrom mit dem Gesamtstromverbrauch zu verknüpfen.

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